San Sebastian

San Sebastian
San Sebastian (auf Baskisch Donostia) gehört zu den schönsten Städten an der baskischen Küste. Das Seebad liegt in einer traumhaft schönen Bucht an den Ausläufern der Pyrenäen. Die Grenze zu Frankreich ist nur wenige Kilometer entfernt. Die Stadt besitzt 186.000 Einwohner. San Sebastian ist Filmstadt, das Zentrum der baskischen Kochkunst und Kulturmetropole.

Die Altstadt
Der wohl meistbesuchte Teil von San Sebastians ist die Altstadt. Sie liegt zu Füßen des Hausbergs Monte Urgull. Sie erstreckt sich zwischen Hafen und der Mündung des Urumea. In den engen Gassen, den rechtwinklig angelegten Straßen reihen sich Geschäfte, Bars, Restaurants und Cafés aneinander. Hier stehen auch die beiden großen Kirchen der Stadt: die Basilika Santa María del Coro sowie die Kirche San Vicente. Nicht nur am Tage, auch abends strömen die Besucher in die Altstadt. Man trifft sich auf der Plaza de Constitución, um zu essen, zu trinken oder die Gemeinschaft der hier bekannten gastronomischen Gesellschaften zu pflegen. Gegessen werden in den Bars und Kneipen in San Sebastian keine Tapas, sondern Pintxos/ Pinchos. Es sind kleine Köstlichkeiten, die es nur hier gibt. Denn San Sebastian ist weltbekannt für seine fantastische Küche. Nirgendwo auf der Welt gibt es mehr Michelin-Sterne je Quadratmeter.

Ein weltbekanntes Seebad
Einen Vergleich mit Nizza oder Biarritz muss San Sebastian nicht scheuen. Die Stadt an der halbrunden Bucht ist eines der Top-Ziele auch internationaler Besucher. Der Aufstieg zum mondänen Seebad nahm 1863 seinen Anfang, als die spanische Königin Isabella II. hier ihre Sommerresidenz einrichtete. In der Folge entwickelte sich die Stadt zu einem Besucher-Magnet. Dazu trug auch das mondäne Casino bei, in dem sich die Haute Volee traf.
Bis heute ist San Sebastian Treffpunkt der Reichen und Schönen. Vorzugsweise jedes Jahr im September. Dann findet das Internationale Film-Festival statt mit den bekannten Kinostars. 2016 war San Sebastian außerdem Europäische Kulturhauptstadt. Nicht nur Kino, sondern auch das bekannte Jazz-Festival, die zahlreichen Museen und Bauwerke, wie etwa der San-Telmo-Palast sind herausragend.

Eine Stadt mit Charakter
Anders als viele spanische Städte verzichteten die Einwohner auf die Zubetonierung des großartigen Strandes mit hässlichen Hotelbauten. San Sebastian besitzt Klasse und pflegt sein Erbe. Beim Rundgang durch die Altstadt bieten sich immer wieder herrlichen Ausblicke auf die Traumbucht mit den feinen Stränden. Die Playa de la Concha gilt als einer der schönsten Strände von San Sebastian. Zauberhaft liegt die kleine Insel Playa de la Concha inmitten der Bucht. Am Westende des Strandes liegt der Jachthafen. Unweit können Besucher ein berühmtes Kunstwerk von Eduardo Chillida bewundern, eine Stahlkonstruktion, die "El Peine de los Vientos" (Kamm der Winde) genannt wird.
Das baskische San Sebastian ist einzigartig und unwiderstehlich, wie auch die pikanten Pintxos und andere Köstlichkeiten.

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