Redwood-Nationalpark

Natur von einer neuen Seite entdecken - Redwood-Nationalpark
In die USA reisen viele Menschen wegen der großen Metropolen und der weißen Sandstrände. Im Redwood-Nationalpark gibt es fernab des urbanen Trubels eine Flora und Fauna zu entdecken, die Besucher verzaubert und zum Träumen einlädt.

Regenwald mitten in Kalifornien

Der Redwood-Nationalpark steht nicht für sich alleine, sondern schließt gleich drei weitere große Parks im kalifornischen Bundesstaat mit ein. Diese Tatsache lässt bereits vermuten, dass die Größe des Parks gigantisch ist. Hier befinden sich haushohe Gewächse, die dem dichten Dschungel etwas Geheimnisvolles verleihen und zum Verweilen unter Mammutbäumen einladen. Nicht zu Unrecht sprechen Ranger von einem in sich geschlossenen Regenwald, der allerdings zu großen Teilen aus Nadelbäumen besteht.
Der Redwood-Nationalpark liegt an einem schmalen Streifen, welcher sich an der Pazifikküste entlangschlängelt. Aufgrund der hohen Luftfeuchtigkeit fühlen sich Besucher an diesem Ort, als würden Sie auf den Spuren des Indiana Jones wandeln.

Die Tierwelt im Redwood-Nationalpark
An den Stellen, die besonders dicht sind, befinden sich kaum Tiere. Doch gerade an jenen Orten, die von befestigten Pfaden aus begehbar und sichtbar sind, wartet fast an jeder Ecke eine andere Tierart auf interessierte Gäste. Neben den bekannten Roosevelt-Hirschen können hier zahlreiche exotische Vogelarten, Biber, Stinktiere und Waschbären beobachtet werden. Mit etwas Glück lassen sich sogar die Stachelschweine blicken, welche Menschen hierzulande sogar in Zoos kaum zu Gesicht bekommen.
Besonders aufregend wird es, wenn einem Gast der Schwarzbär oder ein frei lebender Luchs begegnet. Bewegen sich Besucher hingegen weiter in Richtung Meer, so leben hier Robben, Delphine und exotische Wasservögel. Wer besonders aufmerksam die Wege erkundet, der findet sogar am Boden das eine oder andere spannende Tier. Vom Frosch und Molch, bis hin zu verschiedenen Salamanderarten ist hier alles vertreten. Nicht nur für Kinder ist es ein erfüllendes Erlebnis, seltene Tiere einmal hautnah zu erleben.

Veranstaltungen und Aktivitäten im Redwood-Nationalpark
Ein Aufenthalt im Redwood-Nationalpark lohnt sich natürlich nicht nur wegen der Tiere. Wer sich körperlich betätigen möchte, der kann auf einer gesamten Strecke von rund 200 Kilometern verschiedene Wanderwege erkunden. Da sich innerhalb des Parks mehrere Flussläufe befinden, kann auch die Fahrt mit dem Boot eine Menge Spaß bringen. Vor allem die Wasservögel und Fische lassen sich vom Boot aus noch besser beobachten.
Viele Gäste kommen in den Redwood-Nationalpark vor allem wegen der Fische. Angeln macht an diesem Fleckchen Erde besonders viel Spaß, da hier unter anderem Lachse gefangen werden können. Hierzu benötigen Touristen allerdings eine offizielle Lizenz.
Speziell für Familien mit Kindern werden Lehrwanderungen angeboten. Während diesen geführten Touren erklärt ein ortskundiger Ranger ganz genau, welche Tiere und Pflanzen im Redwood-Nationalpark heimisch sind und wie die verschiedenen Lebewesen interagieren. Wer auf einem der Campingplätze übernachtet, der kann sich über einen Mangel an Unterhaltung nicht beklagen. In den Amphitheatern halten Ranger Vorträge, die Besucher ins Staunen versetzen. Die verschiedenen Besucherzentren - fünf Stück an der Zahl - geben gerne Auskunft über aktuelle Veranstaltungen.

Besondere Orte im Redwood-Nationalpark besuchen

Der Aussichtspunkt Klamath River Overlook bietet einen herrlichen Blick über den ganzen Park. Auf dem Weg zum Klamath River Overlook sollte auch die darunterliegende Plattform besucht werden. Von dort aus haben Gäste einen freien Blick auf das Meer.
Wer mit dem Leihwagen unterwegs ist, der sollte die Coastal Drive Loop befahren. Bei dieser sehr speziellen Strecke handelt es sich um eine kurvenreiche Einbahnstraße, die eine einmalige Aussicht bietet. Alternativ darf die Straße auch mit dem Fahrrad befahren werden.
Der Fern Canyon zieht ebenfalls jedes Jahr sehr viele Besucher an. Hier befinden sich rund zehn Meter hohe Steilwände, die dicht bewuchert werden von exotischen Farnen und anderen Gewächsen. Besonders interessant: Der Fern Canyon war einst der Drehort für den Blockbuster Jurassic Park. Kein Wunder, denn hier wirkt die Natur unberührt wie zu den Zeiten der Dinosaurier.

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