Karlsbad

Der Kurort im Herzen Böhmens
Karlovy Vary, wie der eigentliche Name der böhmischen Stadt Karlsbad lautet, ist eine anerkannte Kurstadt im Westen von Tschechien. Bekannt ist Karlsbad natürlich durch seinen heilenden Quellen und böhmische Knödel, aber auch James Bond war hier schon aktiv.

Entschleunigung und Heilung treffen auf Sehenswürdigkeiten und gute Küche.
Gelegen im Bäderdreieck, zusammen mit Marienbad und Franzenbad, ist Karlsbad der Kurort in Tschechien schlechthin. Besonders bekannt ist die Stadt für die heißen Quellen und die Trinkkuren, die seit dem 16. Jahrhundert mit dem Heilwasser durchgeführt werden. Aber die Stadt in Böhmen zieht nicht nur Gesundheitstouristen an, sondern bietet auch Sehenswürdigkeiten für jeden Urlauber. Selbst Daniel Craig, der aktuelle James Bond Darsteller, zog es für die Dreharbeiten von Casino Royale bereits nach Tschechien und unter anderen nach Karlsbad.
Die Stadt wurde im 14. Jahrhundert von Karel IV. gegründet. Der Legende nach war der Kaiser auf der Jagd und entdeckte die heißen Quellen, woraufhin er die Stadt gründete.

Kolonnaden, Brunnen und sprudelnde Quellen - Was Karlsbad wirklich ausmacht.
Als Kurort, der sich vor allem auf heiße Quellen und Heilwasser spezialisiert, ist die Stadt durch besonders imposante Kolonnaden geprägt, die die heißen Quellen überdachen. In der Marktkolonnade befinden sich drei Quellen, die unterschiedlich temperiertes Wasser an die Erdoberfläche fördern. Hierin befindet sich die Marktquelle, die in den vergangenen Jahren häufig versiegte und dann plötzlich wieder zu neuem Leben erwachte. Weiterhin befindet sich hier die legendäre Quelle Karl IV. In Karlsbad wird erzählt, dass der Kaiser sein leidendes Bein in diese Quelle hielt und dadurch geheilt wurde. Die dritte Quelle ist die Schlossquelle. Besonders interessant an den Marktkolonnaden ist die Bauweise. Als einzige Kolonnade in der Stadt ist diese nicht aus Stein erbaut, sondern im Schweizer Stil aus Holz mit vielen verspielten Verzierungen. Die größte Kolonnade ist die Mühlbrunnenkolonnade. Diese beherbergt fünf verschiedene Quellen mit Temperaturen zwischen 46,9 und 65 Grad Celsius. Eingerahmt werden diese von 12 Sandsteinfiguren, die die Monate des Jahres darstellen.

Die Stadt erleben.
Geprägt durch die Heilquellen läuft eigentlich jeder, Einheimischer und Besucher, mit einer Tasse herum. Diese wird dazu genutzt aus den Heilquellen zu trinken, weil das Wasser den Körper reinwaschen und entgiften soll. Sogar russische Kosmonauten kamen nach Tschechien, um das Heilwasser gegen die Verstrahlung zu trinken. Aber Achtung: Heilwasser gilt hier als Medizin und erfüllt auch die Bedingungen. Soll helfen, schmeckt aber "gewöhnungsbedürftig". Besser schmeckt vielen der Becherovka, eine Kräuterschnaps, der aus Karlsbad in Böhmen kommt. Diesen gibt's in jedem Restaurant zum Essen dazu. Dies ist, typisch für Böhmen und Tschechien, deftig und urig.

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