Trasimenischer See

Fischerdörfer und Urlaubsfeeling: Trasimenischer See
Zwischen Florenz und Rom, inmitten von Umbrien liegt der Trasimenische See. Eingebettet in eine traumhafte Landschaft voller grüner Hügel, Sonnenblumenfelder und dichter Wälderr, verzaubert diese Ecke Italiens seit jeher ihre Besucher. Am Ufer des Sees reihen sich zahlreiche kleine Dörfer aneinander, deren Architektur zum Teil noch aus dem Mittelalter stammt. Der Geburtsort des Künstlers Perugino beispielsweise ist das mittelalterliche Dorf Citta della Pieve. Hier wohnten bereits Römer und Etrusker und errichteten diese Stadt, die nicht nur für Perugino, sondern auch für die engste Gasse Italiens bekannt ist. Ein weiteres lohnendes Ausflugsziel ist die Isola Maggiore. Die Insel wird noch immer bewohnt und ist vor allem für ihre ruhigen Fischerdörfer und alten Kirchen bekannt. Doch nicht nur Menschen fühlen sich in dieser Ecke von Umbrien wohl, auch zahlreiche Wasservögel nutzen das Seeufer als Lebensraum und lassen sich hier wunderbar beobachten.

Authentisches Italien erleben: Agrotourismus und Trasimenischer See

Natur und Landwirtschaft spielen in Italien generell eine sehr wichtige Rolle. Doch vor allem in Umbrien gibt es zahlreiche Landsitze und Bauernhöfe, weshalb sich hier das Prinzip des Agrotourismus bewährt hat. Wunderschöne Anwesen werden inmitten von Olivenhainen, Sonnenblumenfeldern und schattenspendenden Wäldern an Touristen vermietet. So können im Naturparadies Trasimenischer See die Landwirte weiterhin ihre Felder bestellen, sich ein zusätzliches Einkommen schaffen und die Touristen erhalten einen Einblick in die ursprüngliche Lebensweise der Italiener. Neben diesen etwas besonderen Unterkünften haben sich am Seeufer und in den Hängen des Trasimenischen Sees auch zahlreiche weitere Hotels und Gästehäuser unterschiedlichster Preisklassen angesiedelt.

Kulinarische Gaumenfreuden genießen: Trasimenischer See

Die Fischerdörfer rund um den See beeinflussen auch die traditionelle Küche in diesem besonderen Teil von Umbrien. So stehen Fischbrühe und Reis mit Barsch- oder Aalsoße vor allem in den lokalen Restaurants auf der Speisekarte. Ein kulinarisches Highlight ist das im September stattfindende Fischfest. Zu Ehren dieses Events und um die zahlreichen Besucher mit frischem Fisch versorgen zu können, wird die größte Pfanne der Welt zur Zubereitung von bis zu 100 kg Fisch pro Stunde genutzt. Doch neben Fisch werden auch weitere Spezialitäten aus Italien angeboten. Regional hergestelltes Olivenöl, Käse und Honig reihen sich an Weinflaschen aus der Region. Beliebt ist auch das Gericht Fagiolina del Trasimeno, eine aus Bohnen hergestellte Leibspeise der Anwohner des Trasimenischen Sees.

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Kommentare zu "Trasimenischer See"

Insgesamt 1 Kommentar vorhanden


Kommentar von GoldSaver
27.08.2019 15:34 Uhr

Ich habe noch nie etwas vom Trasimenischer See gehört. Vom Namen her hätte ich auch nicht gedacht, dass es in Italien liegt.

Mir scheint es auf jeden Fall ein schönes Reiseziel zu sein, um das ländliche Leben in Italien kennen zu lernen.