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Von Palast zu Palast flanieren - Warschau
Wer glaubt, Warschau biete nicht mehr als Plattenbauten, irrt gewaltig. Die von Städtetouristen bisher wenig beachtete Hauptstadt Polens verfügt über zahlreiche prachtvolle Bauwerke und Parkanlagen, die es zu besichtigen lohnt. Das schöne dabei - sämtliche Hotspots sind gut fußläufig zu erreichen.

Altstadt - das Herz Warschaus

Die zentral gelegene Altstadt ist das Herz Warschaus und präsentiert sich dem Besucher farbenfroh. Infolge des zweiten Weltkriegs fast vollständig zerstört, wurde sie in den folgenden Jahrzehnten detailgetreu wiederaufgebaut und 1980 von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Auf dem Marktplatz, dessen Mitte eine bronzene Skulptur der Flussjungfrau Syrenka schmückt, laden Restaurants und Cafés zum Verweilen ein. Einen herrlichen Blick über die Altstadt gewährt der Taras widokowy, dessen 150 Stufen gegen ein kleines Entgelt bestiegen werden können. Unmittelbar neben der Altstadt befindet sich das Königsschloss mit dem vorgelagerten Schlossplatz, auf welchem die 22 Meter hohe Sigismundsäule steht.

Flanieren und Staunen auf dem Königsweg

Der Warschauer Königsweg eignet sich hervorragend zur Erkundung des südlichen Warschaus mit seinen beeindruckenden Palästen, Kirchen und Grünanlagen. Auch als Königstrakt bezeichnet, beginnt er am südlichen Ende der Altstadt und führt auf einer Länge von 10 Kilometern bis zum Wilanów-Palast. Fußläufig passiert der Warschau-Besucher auf diese Weise historische Bauwerke wie die aus dem 15. Jahrhundert stammende St. Anna Kirche, den neoklassizistischen Präsidentenpalast, die Warschauer Universität, den Czapski- und den Staszic-Palast. Am Wilanów-Palast angekommen, lässt es sich im umgebenden Parkareal wunderbar spazieren gehen und den Rosengarten bestaunen. Alternativ ist eine Besichtigung der Bibliothek oder der Privatgemächer des Königs möglich.

Bester Blick über die Stadt
Den besten Blick über Warschau erhält der Besucher zweifellos von der in einer Höhe von 114 Metern gelegenen Aussichtsplattform des Kultur- und Wissenschaftpalastes. Mit seinen 237 Metern stellt er das höchste Gebäude Polens dar und beherbergt neben mehreren Museen und Theatern einen Kongresssaal, ein Kino sowie verschiedene Restaurants, Cafés und Bars.
In puncto Kulinarik empfiehlt es sich, Piroggen zu probieren. Mit Spinat, Kartoffeln, Pilzen, Kohl, Feta, Hack oder Obst gefüllt, stellen die Teigtaschen echte Leckerbissen dar. Ob sie gekocht oder gebraten serviert werden, entscheidet der Gast. Als Vorsuppe eignet sich die kalt oder warm servierte, Barszcz genannte Rote Beete-Suppe.
Wer nach der Entdeckung der zahlreichen Sehenswürdigkeiten seinen Augen ein wenig Entspannung bieten möchte, tut dies am besten am Ufer der Weichsel. In den Strandbars und Kneipen wie dem Cud nad Wisla lässt es sich im Sommer wunderbar im Liegestuhl relaxen und an den Abenden bei Musik eine herrliche Zeit in Warschau genießen.

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